
Häufige Fragen an unseren Club:
Was kostet mich ein Spielabend?
Freitags : Preisskat (Freiwillige Teilnahme, incl. Toilettengebühr) 8,50 €, Dienstags: 1€ Kartengeld und lediglich das Abreizgeld für verlorene Spiele
Verlorene Spiele 1. bis 3. a 50 Cent, ab 4. verlorenes Spiel a 1,- €.
Schüler zahlen die Hälfte ( nachzulesen in unserer Satzung ).
Welche Alters Klassen gibt es im Club?
3 Generationen erwarten dich hier im Alter zwischen 16 und 83 Jahren
Was für Mitspieler(innen) erwarten mich hier?
Von vornherein - Abzocker, Nörgler, Schreihälse und Besserwisser haben bei uns im Club KEINE CHANCE und haben wir auch nicht!
Gibt es auch Damen im Club?
Selbstverständlich. Derzeit sind 8 Damen bei uns „Mitglied“ und wir hoffen es kommen mehr dazu.
Ich sehe mich eher als "Freizeitspieler(in)" & möchte mich nicht blamieren; kann ich dennoch mitspielen?
Wir sind alle mal klein angefangen. Es gibt genügend Mitspieler(innen) die hilfreich sind und Verständnis aufbringen. Mit solchen Personen würden wir die "Neulinge" zusammensetzen. Schüler und auch Neulinge sind herzlich Willkommen.
Meine 4 Wände, Familie & Freunde kenne ich, dennoch bin ich etwas scheu & recht zurückhaltend ... was mach ich bloß?
Nun ja, am besten diesen inneren Schweinehund besiegen & bei uns vorbeikommen. Freundliche Menschen ohne Hintergedanken möchten sich an unseren Skatabenden einfach nur eine schöne Zeit unter Gleichgesinnten gönnen! Wie die Sympathie ausfällt, belegen unsere "5" neuen Mitglieder Anfang 2009.
Wie steht es mit dem Rauchen?
Bei uns im Clubraum darf geraucht werden. (ist aber nicht Pflicht )
An jedem letzten Freitag im Monat ist ein Nichtraucherpreisskat angesetzt, an diesem Tag ist das Rauchen im Clubraum verboten.
Darf ich Freunde mitbringen?
Platz ist vorhanden - In unserem Clubraum können wir 6 Tische a 4 Personen (=24 Personen) unterbringen.
Was bietet mir dieser Club noch, außer Skat?
Reichlich Hinweise findest du auf unserer Homeseite, dem Veranstaltungskalender der Satzung und der Spielordnung unseres Clubs. Für alle die außer Skat noch etwas anderes spielen wollen haben wir noch jeden Monat ein Preiskniffelturnier. Wir feiern reichlich Feste und sind auch sonst eine nette Gemeinschaft.
Was passiert mit meinem Geld, sofern ich welches im Club lasse?
Unser Kassenwart verwaltet diese Gelder, die wir für Aufwendungen von Veranstaltungen des Clubs in Form von Preisen / Gewinnen, Fahrgelder/Spesenaufwendungen, Verbandsbeiträge, Zuzahlungen an Nebenkosten, Feiern etc., wieder an die Mitglieder zurück fließen lassen!
Unser Motto: "...als Gast kommen, ...als Freund gehen!"

Mysterium SKAT
Wenn irgendwo drei Leute zusammensitzen und mit lautem Getöse Karten auf den Tisch donnern, dann könnte man wetten, dass sie einen zünftigen Skat dreschen. Sie werfen sich Zahlen an den Kopf, deren Sinn einem Skatlaien verborgen bleibt: Achtzehn, Zwanzig, Zwo, Drei. Und Ausdrücke, die sich wie Nullowehr und Granghand anhören, schwirren durch die Luft. Da werden Damen gedrückt, da wird gereizt, gefordert und gewimmelt. Manchmal wirft einer alle seine Karten hin, lehnt sich zurück und erklärt: „Ohne zwei Spiel drei mal elf macht dreiunddreißig.“ Ein anderer kritzelt daraufhin minus 17 auf einen Zettel.Ein eigenartiges Spiel mag jeder denken, der noch nicht zu den Skatfanatikern zählt. Das lerne ich nie, mag er seufzen. Und doch spielen auch solche Menschen Skat, die nicht einmal wissen wie man Nullowehr richtig schreibt (Null ouvert).
Was macht nun den Skat zu einem so beliebten, unterhaltsamen Kartenspiel, dem Männer – aber oft auch Frauen – jeden Alters und aller Gesellschaftsschichten huldigen? Vielleicht ist es das Unberechenbare der Kartenverteilung, der Einsatz von Intelligenz und Scharfsinn, der Faktor des Risikos.
Vor etwa 140 Jahren soll der Skat, das beliebteste deutsche Kartenspiel, in Altenburg, einer kleinen Stadt in Thüringen, erfunden worden sein. Wahrscheinlicher aber ist, dass ein Urahn dieses Spiels aus dem Erzgebirge nach Altenburg kam, sich dort mit Bestandteilen des L’hombre, des wendischen Schafkopfes und des Tarock verband und allmählich zu dem wurde, was man heute Skat nennt. Das neue Spiel verbreitete sich schnell über alle deutschen Landschaften und erhielt so viele verschiede Regeln, wie es Orte gab, in denen es gespielt wurde. Als im Jahre 1896 die ersten deutschen Skatmeisterschaften ausgetragen wurden, versuchte man mit einigem Erfolg, alle Regeln zu einem einheitlichen Regelwerk zu verschmelzen. Ein Jahr später wurde der deutsche Skatverband gegründet, der auch heute noch als oberste Instanz in allen Streitfragen entscheidet und sich erfolgreich für den Einheitskreis einsetzt. Er schuf die Skatordnung.
Allgemeines: Skat wird mit einem Kartenspiel zu 32 Blatt gespielt. Es ist ein Spiel für drei Personen. Nehmen vier Personen daran teil, so übernimmt in ständigem Wechsel ein Spieler das Kartengeben ohne selbst mitzuspielen.Jeder der vier Farben Kreuz, Pik, Herz und Karo besteht aus acht Karten, mit folgenden Zahlenwerten:








As=11 Augen Zehn=10 Augen König=4 Augen Dame=3 Augen Bube=2 Augen Neun=0 Augen Acht=0 Augen Sieben=0 Augen
Zusammen sind das 30 Augen (Punkte) mal 4 Farben = 120 Augen.Insgesamt sind also 120 Augen im Spiel.
Das Reizen: Jedes einzelne Spiel gliedert sich ein zwei Abschnitte: das Reizen und die Spieldurchführung. Durch das Reizen wird festgestellt, welcher der drei Spieler das stärkste Blatt hat. Wer das stärkste Blatt hält, spielt als Alleinspieler gegen die beiden anderen Teilnehmer, die dann eine Partei bilden. In der Spieldurchführung versucht der Alleinspieler, das von ihm angesagte Spiel zu gewinnen. Ob er dazu möglichst viele Stiche mit möglichst vielen Augen oder gar sämtliche Stiche erringen muss oder im Gegenteil überhaupt keine Stiche übernehmen darf, richtet sich nach dem angesagten Spiel.
Die Spieldurchführung: Wie bei den meisten Kartenspielen beginnt Vorhand mit dem Ausspielen. Derjenige der die ranghöchtse Karte der ausgespielten Farbe oder die höchste Trumpfkarte besitzt, gewinnt den Stich.
Tipps zum Skatspielen: Richtiges Ausspielen entscheidet oft den gesamten Spielverlauf. Dabei gilt die Grundregel:
Trumpf ist die Seele des Spiels! Hat der Alleinspieler die höchsten Trümpfe, dann versucht er sofort die Trümpfe der anderen herauszulocken. Die Gegner müssen ihrerseits darauf achten dem Alleinspieler Trümpfe wegzuziehen und zwar durch Ausspielen augenstarker Karten, die ihn zu Stechen verleiten sollen. Wichtig ist die Regel: Langer Weg, kurze Farbe! Kurzer Weg, lange Farbe! Beim langen Weg sitzt der Alleinspieler rechts vom Ausspielenden, beim kurzen Weg dagegen links vom ausspielenden Spieler. Es ist außerdem vorteilhaft die Augen in den Stichen der beiden Parteien während des ganzen Spiels mitzuzählen. Das erfordert zwar einige Übung, ist aber für ein gutes Spiel unerlässliche Voraussetzung. Als letzter Tipp noch:
Vorbildliche Skatspieler machen während des Spiels keinerlei Andeutung über ihre Spielstärke, weder durch Worte noch durch Gesten. Hier gilt es wie im Casino sein “Poker Face” zu bewahren.
Für eine knappe, sachliche Kritik wird jeder an gutem Spiel interessierte Skatspieler dankbar sein. Nörgeleien und Leichenreden aber verderben die gute Stimmung, die nicht jede Skatpartie begleiten sollte.
Skat-Faustregeln
- Trumpf ist die Seele des Spiels!
- Fordere die Trümpfe zu Beginn des Spiels!
- langer Weg - kurze Farbe
- kurzer Weg - lange Farbe
- Bringe den Gegner zum Stechen!
- Achte auf die Reizung deines Partners!
- Wer die Trümpfe hat, muß seine Vollen anbieten!
- Die Farbe, die dein Partner ausspielt, sollst du grundsätzlich nachspielen!
- Versuche, den Gegner in Mittelhand zu bringen!
- Schneide nicht auf deinen Partner!
- Spiele deinem Partner nicht die 10 blank!
- Der rote Bube muß gezeigt werden!
Und wem das jetzt zu theoretisch war - Vorbeikommen! Lernen! Spaß haben!
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